Konrad Adenauer hat viel dazu beigetragen, dass die Demokratiegründung in Deutschland nach 1945 gelang. Seine Entscheidungen bei der Ausformulierung des Grundgesetzes, des Umgangs mit NS-Belasteten, der Einführung der sozialen Marktwirtschaft, der Gründung einer christdemokratischen Partei haben das Land geprägt. Und Adenauer hat Deutschland zurück in den Kreis der Nationen geführt, in Europa und weltweit.
Doch er hat die junge Demokratie auch existenziell belastet, mit illegaler Parteienfinanzierung und der geheimdienstlichen Ausspähung der SPD. Friedrich Kießling zeichnet das Bild eines ambivalenten Charakters, der große Handlungsmacht besaß und sie für das Land, seine Partei und nicht zuletzt für sich selbst einzusetzen wusste.
Ein Schwerpunkt der Arbeit von Friedrich Kießling sind die Nachwirkungen des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik. Gemeinsam mit Christoph Safferling hat Friedrich Kießling die Geschichte der Bundesanwaltschaft nach dem 2. Weltkrieg aufgearbeitet. Von der Presse breit gelobt: „Eine fulminante Studie über alte Nazis und ihren Kampfauftrag in der frühen Bundesanwaltschaft.“ Süddeutsche Zeitung
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